Anleitung für die Räucherrituale

Der Sinn des Räucherns

Das Räucher-Ritual  dient uns dazu, dass wir unsere Gebete und Wünsche in eine andere Welt übergeben. Wir bitten um Unterstützung durch unsere Ahnen und Spirits die uns begleiten.

Edle Substanzen wie Hölzer, Harze und Kräuter oder auch Tabak werden beim Verbrennen umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt.
Über die sich sanft kräuselnde Rauchsäule kommen wir zur Ruhe und schöpfen neue Kräfte für die Seele.

Über das Räuchern

Das Verbrennen von Kräutern und Harzen in unterschiedlicher Form gehört zu vielen alten Traditionen unserer Welt. Das Feuer wirkt hierbei - im Gegensatz zum Verdunsten - als Vermittler und Verwandler. Grobstoffliche Substanzen werden beim Verbrennen umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt. 
So entsteht die Verbindung mit höheren und feineren Ebenen. In der indianischen Schwitzhütte dient der Rauch dazu unsere Gebete nach oben zu unseren Spirits zu tragen.

Prinzipiell unterscheidet man zwei Arten des Räucherns:
1. Das Räuchern auf glühender Kohle

Traditionell wurden Räucherstoffe auf glühender Kohle geräuchert. Du benötigtst dazu ein feuerfestes Gefäß und (Räucher-) Sand.
Nutze am besten Selbstzünderkohle (bei Amazon oder im Räuchershop erhältlich). Sie ist einfach im Gebrauch, da sie sich - einmal angezündet - selbst durchzündet. Aber auch hier solltest du darauf achten, dass die Kohle während des Zündvorgangs rundherum genügend Luft bekommt. Es ist besser, die runde Tablette hochkant zu stellen (besonders, wenn wir auf Sand räuchern), damit sie genügend Luft für das Durchzünden bekommt. Sobald an den Rändern der Kohle graue Stellen sichtbar werden, kannst du sie wieder umkippen.
Dosiere zuerst vorsichtig, da sowohl bei Harzen als auch bei Kräutern das Rauchvolumen gewaltig sein kann.
 

2. Das Räuchern auf einem Sieb mit Teelicht

Die andere Art des Räucherns ist das Räuchern über einem Teelicht mit einem Sieb. Diese Methode ist an die Aromatherapie angelehnt. Ein sehr feines Sieb wird in einem Abstand von ca. 5 bis 10 cm über einem Teelicht angebracht. Hierfür eignen sich Aromalampen, von denen man die Schale abnehmen und durch ein Räuchersieb ersetzen kann oder eigens für die Siebe hergestellte Räucherstövchen. Die Kräuter oder Harze werden direkt auf das Sieb gegeben. Durch die aufsteigende Hitze der Kerzenflamme verglimmen sie langsam. Achtung: Wenn das Netz zu nahe an die Kerze kommt, könnten sich Kräuter oder Harze entzünden. Bitte nicht unbeaufsichtigt lassen!

 

Du kannst bei deinen Gebeten nichts falsch machen. Achte einfach darauf, dass du authentisch bist. Deine Begleiter kennen dich, sie wissen dass du gute Absichten hast und freuen sich darüber, dass du sie um Unterstützung bittest. Sprich mit ihnen in deinen Gebeten wie mit guten Freunden, sei wertschätzend und ehrlich, vor allem zu dir selbst. 
Welcher Ort ist der Beste?
Suche dir einen Raum in dem du ungestört bist und dich wohl fühlst. Vielleicht findest du ja auch einen schönen Platz im Freien. Höre auch hier auf dein Herz. Reinige den Raum von allem Unrat und putze vielleicht nochmal durch. Mit Salbei oder anderem Räucherwerk erst einmal gründlich ausräuchern, damit du gute Energien im Raum hast. 
Ich empfehle dir 4 Runden zu planen bei denen du deine Wünsche und Anliegen in die Nacht übergibst. Ich persönlich bete zu den vier Himmelsrichtungen so wie ich es durch meine indianischen Freunde gelernt habe. Ich möchte dir hier jedoch keinen Anleitung geben, da ich sicher bin, dass du deine Art zu beten kennst. Höre in dich und du findest deine Gebete. Wenn du mehr Unterstützung brauchst schreibe mir eine Mail.

Hab vertrauen in dich.

 

Erkenne was Dich aufblühen lässt - dem gehe nach.

Ulrich Schaffer